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Aktuelles

Wir stocken die Besetzung auf

Für das Konzert im Villinger Münster stocken wir besonders in Hinsicht auf die Doppelchörigkeit kurzfristig die Besetzung auf.

In den Stimmlagen Alt und Bass sind daher Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen.

Wenn Sie eine gut geschulte Stimme haben, über gute Blattsingfähigkeit verfügen, selbständig neue Stücke vorbereiten können, für alle stilistischen Bereiche der Vokalmusik aufgeschlossen sind, eine große Begeisterungsfähigkeit für das Musizieren in kleiner Besetzung mitbringen, in ihrem Terminkalender noch „weiße Flecken“ finden und einmal ein Projekt in der „Capella“ mitmachen wollten,  dann nehmen Sie doch spontan mit uns Kontakt auf!

Die Proben: (Fr jeweils 19 h, So jeweils 14 h)

Freitag, 18. 1. /  25. 1. / 8. 2. / Sonntag,  17. 2. / Mittwoch, 27. 2. / Sonntag, 17. 3. / Freitag, 29. 3. / 5. 4. / Sonntag, 28. 4. 

Freitag,  10. 5. 19 Uhr Hauptprobe   Münster Villingen

Freitag,   17. 5.    19 Uhr Generalprobe   Münster Villingen

Sonntag,  19. 5.   16.30 Uhr Ansingprobe   18 Uhr Konzert

Konzert im Münster Villingen 19. Mai 2019 18:00 Uhr „resurrectio – anderes leben“

Thematisches Konzert zu Auferstehung und Ewiges Leben

Vokalensemble

Capella Cantorum Freiburg

Christiane Barthel – Sopransolo

Marianne Lerbs – Sprecherin

Andreas Rütschlin – Orgel

Prozession                         “Victimae paschali laudes”

Lorenzo Calvi  (1585 – 1630) Ostersequenz „Victimae paschali laudes“

Charles Tournemire (1870 – 1939) Improvisation sur le „Victimae paschali“

Pietro Yon (1886 – 1939) „Victimae paschali laudes“

George Rathbone (1874 – 1951) „Rejoice in the Lord alway“

Charles V. Stanford (1852 – 1924) „Coelos ascendit hodie“ (Doppelchor)

G. P. da Palestrina (1525 – 1594) „Jubilate Deo“  (Doppelchor)

Joan Cererols (1618 – 1680) „Regina caeli   (Doppelchor)   

Eugène Reuchsel (1900 – 1988) „L’Ascension“ aus „La Vie du Christ“      

Leland B. Sateren (1913 – 2007) „The Day of Pentecoste“ Fire/Sermon/Prayer

Michel Boulnois (1907 – 1986) Var. über „Veni Creator Spiritus“

Francis Poulenc (1899 – 1963) „Salve Regina“

 


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resurrectio – anderes leben

Mit Chormusik verschiedenster regionaler Provenienz und vielfältiger nationaler Musikstile thematisieren die Sängerinnen und Sänger in diesem Konzert die zentrale Aussage des Osterfestes, die Frage nach Tod und Auferstehung.

Die Ostersequenz „Victimae paschali laudes“ steht im ersten Teil des Konzerts im Mittelpunkt. Es erklingen verschiedene Fassungen, die – in unterschiedlichen Stilen komponiert – den Gehalt dieses zentralen Ostergesangs unterschiedlich deuten. Die Akzente schwanken zwischen objektiv theologischer Deutung, dramatischer Überspitzung und meditativer Heilserfahrung. Im Einzelnen geht es vom frühen gregorianischen Choral über eine kontrapunktische Motette von Lorenzo Calvi aus dem 16. Jh. zur späten Vertonung eines Pietro Yon des 20. Jahrhunderts, der als ehemaliger Organist am Petersdom in Rom das Ostergeschehen in besonders tröstliche Farben hüllt. Andreas Rütschlin setzt mit der großen Orgelimprovisation von Charles Tournemire über dasselbe Thema jedoch einen dramatischen Gegenakzent.

Bei der zweiten wichtigen Station des Osterfestkreises, Christi Himmelfahrt, bekommt die Musik ein besonders festliches Gepräge. Sie wird mit einer lebhaften Motette des Briten George Rathbone „Rejoice in the Lord alway“ eingeleitet. Mit drei Doppelchören von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Joan Cererols und dem speziell für diesen Anlass konzipierten „Ascendit coelos“ des Briten Charles Villers Stanford erweitert das Ensemble dann die Besetzung auf eine festliche Achtstimmigkeit.

Die Musik für das abschließende Pfingstgeschehen nimmt im „Day of Pentecost“ des Amerikaners Leland B. Sateren mit zahlreichen improvisatorischen Elementen eindrücklich Bezug auf das Pfingstwunder und setzt damit die biblische Erzählung musikalisch direkt um.

Mit dem „Salve Regina“ des Franzosen Francis Poulenc endet die musikalische Betrachtung des Osterfestkreises mit einer berührenden Marienmusik.

Die drei Stationen werden nun freilich nicht nur musikalisch ausgedeutet, sondern auch mit entsprechenden Bibel-Texten kommentiert. Dazu kommen poetische Impulse aus Kurzgedichten von Andreas Knapp, der seit 2000 als Ordensbruder der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ in Leipzig lebt. Die Gedichte wollen die Bibeltexte poetisch weiterführen und die Phantasie der Zuhörer in andere Regionen mitnehmen, zu „anderes leben“ anregen.

                       

Rorate-Messe 16. 12. Johanneskirche Freiburg

Im Rahmen der von Wilm Geismann in der Johanneskirche geleiteten Rorate-Messen singt die Capella Cantorum Freiburg am 16. Dezember um 19.00 Uhr.
Anonymus „Angelus ad virginem“, William Walton Kyrie / Agnus aus „Missa brevis“

Egil Hovland “The word was made flesh”, Zoltan Kodaly “Veni Emanuel”,

Trond Kverno “Ave maris stella”

Der Eintritt ist frei!

W. A. Mozart „Krönungsmesse“ Johanneskirche

Beim Patrozinium der Johanneskirche am Sonntag, 24. Juni 2018, 11.00 Uhr kommt die „Krönungsmesse“ – Missa solemnis in C KV 317 von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung.

Es singt der Chor St. Johann begleitet von einer Orchesterbesetzung aus dem SWR-Symphonieorchester.

Unter der Gesamtleitung von Wilm Geismann übernimmt die Capella Cantorum Freiburg bei dieser Aufführung die Solopartien. Insbesondere in den Ensemble-Sätzen des „Benedictus“, des „Credo“ und des „Gloria“ kann die Capella sich mit ihrem „schlanken“ Chorsound wieder positiv bemerkbar machen.

In den vergangenen Jahren wurden in dieser Formation bereits die „Nelsonmesse“ von Haydn, die D-Dur-Messe von Dvorak und die „Messe solennelle“ von Guilmant musiziert.

     Mit einer doppelchörigen Motette von Antonio Vivaldi „Domine ad adiuvandum me festina“ wird das Programm des Festgottesdienstes am 24. 6. um 11.00 Uhr in der Johanneskirche vervollständigt.

Karfreitag in der Johanneskirche Freiburg

Fastenkonzert Liebfrauen / Günterstal Februar 2018

Traditionell gestaltet eine kleine Besetzung der Capella den Gottesdienst an Karfreitag in der Johanneskirche Freiburg-Wiehre mit Chormusik a cappella musikalisch besonders aus.

Freitag, 30. März um 15.00 Uhr erklingt Chormusik der Renaissance, des Frühbarock, der Romantik und der Moderne.

Thomas Campion „Never weatherbeaten saile“

Giovanni P. da Palestrina „O bone Jesu“

Johann H. Schein „O Haupt voll Blut und Wunden“

Johann Crüger „Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen?“

Charles Gounod „Unus autem de his qui pendebant“

Zoltan Kodaly „Stabat mater dolorosa“

 

Herzliche Einladung!

Musik im Zeichen des Kreuzes

„Musik im Zeichen des Kreuzes“

Fastenkonzert am Freitag, 23. Februar 2018, 18.30 Uhr  in Liebfrauen-Günterstal
    Renaissance-Musik aus England
     Frühbarock aus Deutschland und Frankreich
Motetten der Romantik
Thomas Campion
Never weatherbeaten saile 

Richard Farrant
Lord, for thy tender mercy’s sake
Call to remembrance
Hide not thou thy face from us  
William Byrd
Ave verum corpus natum de Maria virgine   
Heinrich Schütz
Unser Herr Jesus Christus in der Nacht,  da er verraten ward SWV 423

Henry du Mont Geistliche Motetten 1681 für Chor u. B.c.
  O bone Jesu  
Christiane Barthel, Sopran
Christa Burgdörfer-Geismann, Alt
Wolfram Zimpfer, Bass

Ad te levavi oculos meos   

  Petr Eben
Schaffe mir Recht, Gott!
   Rette mich, o Herr !
Introitus und Graduale zum Passionssonntag aus
den «Liturgischen Gesängen» für Sopran und Orgel

Francis Poulenc
Priez pour paie  für Sopran und Orgel

Charles Gounod
Unus autem de his qui pendebant 
Maurice Duruflé
Ubi caritas et amor, Deus ibi est   
Felix Mendelssohn
Herr, sei gnädig unserm Fleh’n

 Vokalensemble: Capella Cantorum Freiburg
Leitung: Wilm Geismann
Florian Naab, Orgel

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Eintritt frei! Unkostenbeitrag erbeten!
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Probe zum Konzert am 23. Februar 2018

Wer die Wahrheit sucht … Edith Stein – Wort und Musik

Freitag, 10. November 2017, 20:00 Uhr
Johanneskirche Freiburg

Matthias Stich – Saxophon
Samira Memarzadeh – Harfe
Vokalensemble
Capella Cantorum Freiburg
Christiane Barthel – Sopransolo
Leitung: Wilm Geismann
Katharina Seifert, Marianne Lerbs – Sprecherinnen
Michael Schweiger – Einführung

Programm

Saxophon-Impro über das Leitmotiv

Leonard Bernstein Adonai roi aus den Chichester Psalms

Aaron Copland Thou, O Jehovah, abideth forever

Charles Gounod Unus autem de his qui pendebant

Maurice Duruflé Ubi caritas et amor, Deus ibi est

Erik Satie Gnossienne

Max Bruch In der Christnacht

Felix Mendelssohn Herr, sei gnädig unserm Fleh’n

Max Reger Die Nacht ist kommen, drin wir ruhen sollen

Edith Stein – Sr. Teresa Benedicta vom Kreuz

Edith Stein wurde 1891 als elftes und letztes Kind in Breslau geboren. Ihr Geburtstag am 12. Oktober fiel auf den höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, Tag der Versöhnung. Während ihrer Jugendzeit nahm sie Abstand von den jüdischen Traditionen und hörte auf zu beten. Immer stärker aber wurde in der nach Wissen und Bildung strebenden Frau die Suche nach dem, was unhintergehbar wahr ist. Die Auseinandersetzung mit philosophischen Themen während ihrer Studienzeit in Breslau und Göttingen, insbesondere mit der Philosophie ihres Lehrers und schließlich Doktorvaters Edmund Husserls, die Begegnung mit anderen Suchenden und die Lektüre der Autobiographie der spanischen Mystikerin und Karmelitin Teresa von Avila (1515-1582) führte sie zu der Erkenntnis, dass die Wahrheit eine Person ist: Jesus Christus. Letztlich hat ER sie geführt, so dass sie sich 1922, nach einer gründlichen Auseinandersetzung mit den Konfessionen, in der katholischen Kirche taufen lässt. In der Reife ihres Glaubens wird sie später in einem Brief schreiben: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht nach Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.“
Beruflich wirkte Edith Stein sieben Jahre als Lehrerin in Speyer und ein Jahr als Dozentin in Münster bevor sie sich entschied, 1933 in den Karmel in Köln einzutreten. Als Ordensnamen wählt sie Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz. Um ihre Mitschwestern nicht zu gefährden, entschied sie sich 1939 für die Flucht in den Karmel nach Echt in den Niederlanden. Entrinnen konnte sie den Nazischergen nicht. Gemeinsam mit ihrer leiblichen Schwester Rosa und zahlreichen Ordensleuten jüdischer Herkunft, wurde sie im August 1942 nach Auschwitz deportiert und wohl unmittelbar ermordet.
Nach Freiburg kam Edith Stein (eigentlich nur), um am 3. August 1916 ihr Rigorosum abzulegen. Als Doktorin der Philosophie blieb sie bis 1918 Assistentin bei Edmund Husserl. Sie lebte und arbeitete in dieser Zeit in der Lorettostraße, Zasiusstraße und Goethestraße. Bis zu ihrem Klostereintritt in Köln pflegte sie besuchsweise und brieflich intensive Kontakte zu Benediktinerinnen der Hl. Lioba in Freiburg-Günterstal. Ihr Bestreben, sich zu habilitieren, wurde insgesamt viermal vereitelt. Ihr letzter Freiburger Aufenthalt, um eine erneute Habilitation zu prüfen, war im Winter 1931/32. Als Jüdin und Frau hatte sie keine Chance. Damals wohnte sie im Haus der Lioba-Schwestern Ecke Riedbergstraße/Spitzackerstraße. In diesem Haus haben die Schwestern ein Gedenkzimmer für Edith Stein eingerichtet. Papst Johannes Paul II. sprach Edith Stein 1998 heilig und erhob sie 1999 gemeinsam mit Katharina von Siena und Birgitta von Schweden zur Mitpatronin Europas. Der Gedenktag Edith Steins ist am 9. August.

Die Musik zum Konzert möchte auf verschiedenen Ebenen und Besetzungen den Zugang zu Werk und Leben von Edith Stein vertiefen. Zunächst rein inhaltlich, indem sie Texte weiterführt, vertieft oder auch kommentiert. Dann aber auch biografisch, indem sie Edith Stein’s Wurzeln und Lebensumstände in der Auswahl der Komponisten spiegelt. So werden ihre jüdischen Wurzeln ganz direkt im „Adonai“ aus den Chichester Psalms von Leonard Bernstein angesprochen. Auch Aaron Copland, der Komponist des „Thou, o Jehovah, abideth forever“ hat jüdische Wurzeln. Seine Familie stammt von litauischen Juden ab, die um 1900 in die USA übersiedelten.
Eine zweite Ebene eröffnet eine Analogie zur Biografie Edith Stein’s in Hinsicht auf die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Die Komponisten Max Bruch und Felix Mendelssohn wurden zwar nicht wie Edith Stein von den Nazis an Leib und Leben bedroht, sie wurden aber beide in ihrer Kunst geächtet: Felix Mendelssohn – schon kurz nach seinem Tod Opfer antisemitischer Strömungen – war bis zur Zeit der Nationalsozialisten jedoch im deutschen Musikleben prominent vertreten, wurde von den Machthabern aber schließlich aus den Konzerten systematisch verdrängt. Max Bruch – obwohl ein bodenständiger Vertreter der deutschen Hochromantik – stand wegen seiner Vertonung des jüdischen Gebets „Kol Nidre“ (Jom Kippur) im „Dritten Reich“ in der Kritik und wurde ebenfalls von den Konzertplänen verbannt.
Das Leitmotiv „Gott ist die Wahrheit und wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott“ bringt in der Melodik Anklänge von Klezmer-Musik in unser Konzert. Die Improvisation des Saxophons über das Thema bereitet seine erste vokale Vorstellung vor. Das Thema zeigt sich sodann in den verschiedensten Konstellationen, bleibt jedoch immer kantig und sperrig bis es schließlich nach langer „Suche“ in einer vierstimmigen Fassung homophon endet.

 

Orgel-CD

Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter ist Wilm Geismann regelmäßig als Organist im liturgischen Dienst engagiert. Darüber hinaus setzt er auch im Ruhestand seine konzertanten Projekte fort.

An der 2012 erbauten und von ihm mitinitiierten und betreuten Seifert-Orgel (Kevelaer) in Schramberg-Tennenbronn entstand gerade eine Mitschnitt-CD „Service Music“ mit kurzen Stücken vorrangig britischer und nordischer Provenienz, die im Rahmen des Gottesdienstes in den vergangenen Jahren als Beitrag zur Kommunion oder als Postludium musiziert wurden.

img_0003Frank Bridge „Allegro marziale“
Oskar Lindberg „Gammal fäbodpsalm“
Percy Whitlock „Adagio“ / „Folktune“
Paul Bryan „Trumpet Air“
Zsolt Gárdonyi „Hommage à Marcel Dupré
Marc Enrico Bossi „Ave Maria“
Johann Sebastian Bach „Präludium G-Dur“
         Choralbearbeitungen:
        „Wo soll ich fliehen hin“
        „Meine Seele erhebt den Herren“
        „Das alte Jahr vergangen ist“
        „Komm, Gott, Schöpfer, Heiliger Geist“
Marcel Dupré „Entrée“
Joseph Rheinberger „Cantilene“
Colin Mawby „Improviation F“
Albert Renaud „Toccata d-Moll“

Preis: 5,50 €
Versand: 1,45 €
eBay: SERVICE MUSIC – Orgelmusik für die Liturgie in Tennenbronn

Messe solennelle cis-Moll

Beim Patrozinium der Johanneskirche Freiburg am 25. Juni 2017, 11.00 Uhr erklingt die „Messe solennelle cis-Moll“ für Chor, Grand Orgue und Orgue de Choeur von Louis Vierne . Das Programm wird ergänzt mit dem „Credo“ aus der „Messe aux Cathédrales“ von Charles Gounod.
Die Capella kooperiert mit dem Chor St. Johann.
Bernhard Marx, Grand Orgue
Christa Burgdörfer-Geismann, Orgue de Choeur
Leitung: Wilm Geismann

 

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